Das erste eJUG Seminar war ein voller Erfolg. Von den 50 eingeplanten Sitzplätzen blieben nur wenige unbesetzt.
Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer und Sprecher und der Vorstellung des eJUG Teams eröffnete Michael Plöd von der Senacor Technologies AG den Vortragsabend mit dem Thema Java Persistence API 2.0. Sehr anschaulich vermittelte er die wichtigsten Neuerungen und sorgte auch für kontroversielle Reaktionen und Diskussionen im Publikum. Es gab durchaus auch kritische Reaktionen auf die immer komplexer wirkenden Annotationen um JPA Mappings zu beschreiben. Insgesamt scheint es aber, dass die JSR 220 Expert Group erkannt hatte, wo Handlungsbedarf bestand und JPA nun auf dem richtigen Weg ist.
Martin Marinschek von IRIAN setzte den Vortragsabend mit dem Thema Java Server Faces 2.0 fort. Trotz der schon fortgeschrittenen Stunde sorgte er mit seinem Buzzword Bingo (mit einem Eintrittsticket zu den Konferenztagen der eJUGdays2009 als Hauptgewinn) für die notwendige Aufmerksamkeit.
Mit der Integration von Facelets neben der Optimierung des State-Saving Mechanismus im Rahmen des JSR 314 scheint sich auch der Web Stack im JavaEE Umfeld in eine interessante Richtung zu bewegen. Natürlich haben AJAX und REST (zumindest gibt es ersten GET- und Bookmarksupport) auch ihre Spuren in der JSF 2.0 Spezifikation hinterlassen.